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Malberg
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Malberg
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Der Malberg, 422 ü. NN, bei Moschheim bzw. Leuterod/ Ötzingen ist der durch seine weithin sichtbare Kuppe und seine Ebenmäßigkeit beeindruckentste Berg des Westerwaldes. Auch von Staudt her ist er sehr gut einsehbar.
Das Gestein, ein phonolithischer, alkalireicher Trachyt wurde an der Südwestflanke in zwei Steinbrüchen abgebaut. In den Gesteinen wurden die Minerale Sanidin, Nosean, Hornblende und Magneteisen nachgewiesen. Das abgebaute Material diente bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts zur Glasherstellung in Wirges. Als Ausgangspunkt für eine Malbergwanderung bietet sich der Waldparkplatz an der K 144 zwischen Moschheim und Leuterod an.
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Malberg Aufnahme von Staudter Friedhof aus gesehen

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Die Sage
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Drei Wallführungen auf der Kuppe umschließen eine späteisenzeitliche Höhensiedlung, die wiederholt dürftig archäologisch untersucht wurde.
Eine erste Unterschutzstellung aus geologischen und landeskundlichen Gründen erfolgte bereits 1927. Imposante Felsbildungen zeigen zum Teil weite höhlenartige Spalten, die klangvolle Namen wie „Wildweiberhaus“, „Teufelsfelsen“ und „Geiersteine“ tragen. So wundert es nicht das sich Sagen um den Malberg ranken. So soll er eine alte Dingstätte des Engersgaues und in der Vorzeit auch ein heiliger Berg gewesen sein. Der Malstein, der dort liegt und auf dem man oben noch eine Rinne erkennen will, ist, wie man sich erzählt, ein Opferstein gewesen. In der Nähe liegt der Ahnstein und gegenüber der Hexensprung, sowie auch ageeine enge Felsspalte, darin soll die „weiße Hexe“ gehaust haben. Nach einer anderen Sage wohnten vorzeiten einmal drei schlimme Weiber darin, die als Hexen galten, die ganze Gegend abbettelten, allerlei Unfug trieben und dann plötzlich verschwanden. Zuzeiten hört man am Malberg des Nachts ein gewaltiges Getöse, ein Brausen und Krachen, dazu ein Wiehern, Bellen, Krächzen und Schreien, dass es Menschen und Tieren angst und bange wird. Dann ziehe der wilde Jäger auf die Jagd, sagt man, oder auch die „weiße Hexe“ fahre aus.
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Malberg Blick auf den Ringwall

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