Die planmäßige Beschäftigung mit den Bräuchen und Überlieferungen des Volkes nennt sich Volkskunde.
Die Volkskunde untersucht populäre Werte wie z.B. Heimat oder Religion anhand ihrer Objektivationen (Lieder, Frömmigkeitsäußerungen, Kunsthandwerk) und der subjektiven Einstellungen der Menschen zu diesen Werten. Sie bezieht sich auf die Strukturen der Gesellschaft im historischen Wandel und setzt Kultur als sozialbedingt und geschichtlich geprägt an, zugleich als einen wesentlichen auf die Gesellschaft zurückwirkenden Entwicklungsfaktor.
Ich habe den Versuch gemacht, dies für unseren Ort anhand einiger Beispiele darzustellen. Wissenschaftlichen Ansprüchen wird dies nicht gerecht, soll es auch nicht.
Vielmehr wird deutlich, dass es noch einiges an Bräuche in Staudt gibt. Deren Erhaltung und Pflege sollte unser all Ziel sein!
Hier ein Bericht von der Lesung von Gottfried Meuer (31.10.2005)