Jedes Jahr zur Osterzeit ersetzen die Klapperjungs und mittlerweile auch Mädchen das Glockengeläut durch ihre Klappern und Ratschen. Sie ziehen durch die Straßen und rufen "Wir klappern, wir klappern! - Ave Maria!"
Es heißt, dass die Glocken zur Osterzeit nach Rom fliegen. Um die Uhrzeit, wo die Glocken läuten müssten, klappern dann die Jungen und Mädchen: Morgens um sechs, mittags um elf, am Karfreitag um zwei und abends noch mal um sechs. Los geht das Osterklappern am Gründonnerstag und endet am Mittag des Ostersamstag. Anschließend gehen sie von Haus zu Haus, sagen sie ihren Spruch auf und bitte um eine kleine Belohnung:
"Die Fastenzeit ist nun vorüber, es naht das frohe Osterfest. Wir legen unsre Klappern nieder und wünschen euch ein frohes Fest. Und viele Eier in das Nest! Un' os och e pohr!"